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Pannonische Küche

Diese Seite ist uns besonders ans Herz gewachsen. Hier dürfen wir die regionalen Produkte, die Basis der pannonischen Küche vorstellen.
Die Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Produzenten und Direktvermarktern wird zur Zeit intensiviert. Nach und nach werden die Gäste bei den Pannonischen Schmankerlwirten diese Zusammenarbeit "schmecken" und "spüren". Die Wirtekooperation ist bestrebt, die Lieferkette und Verwendung von regionalen Produkten zu festigen und damit dem gestiegenen Qualitäts- und Gesundheitsbewusstsein Rechnung zu tragen.

Die Pannonische Küche im Wandel der Zeit

Von KommRat Josef Sagmeister, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft

Die soziale Struktur bestimmte schon immer die Nahrungsgewohnheiten der Burgenländer. Unter der Woche war der Speisezettel in den jeweiligen Häusern fest eingeteilt. Anfang der Woche wurden die Reste der relativ großzügigen Sonntagsessen nochmals aufgewärmt und verzehrt, unter der Woche gab es großteils fleischlose Küche. Bohnen, Erdäpfel, je nach Jahreszeit Sauerkraut oder Saure Rüben und die diversen Strudelvarianten deckten den Tisch. Fleisch war jahraus jahrein äußerst rar und nur sonntags oder zu großen Feiertagen wurde Geflügel, Hase oder auch Geselchtes aufgetischt.

Der Pannonische Warenkorb

Von "A wie Ananaserdbeere" bis "Z wie Zander" reichen die Früchte des Burgenlandes. Das Sonnenland ist fürwahr ein Liebling der Götter.
Leitprodukte wie Bohnen, Kürbis, Zucchini, Marillen, Erdbeeren, Paradeiser, Gansl und Graurind sind Geschmacksträger im wahrsten Sinne des Wortes und im Burgenland im Frühling, Sommer, Herbst und Winter vorzufinden.
Dementsprechend reich ist also der Pannonische Warenkorb, aus dessen Fülle die Mitgliedsbetriebe der Pannonischen Schmankerlwirte schöpfen und die Traditionen der Küche weiterpflegen.

Küchentipps

Aus dem Burgenländischen Kochbuch

Manche Menschen halten auch heute noch die Suppe für den wichtigsten Bestandteil einer Mahlzeit. Sie ist die sanfte Vorbereitung des Magens auf die fetten Tatsachen der weiteren Speisen. Sie stärkt, wärmt und ermuntert im Winter, sie kühlt, erfrischt im Sommer und belastet den Magen nicht. Im Burgenland wird viel Suppe gegessen. Vielleicht hat das etwas mit dem Steppenklima zu tun. Manche unserer Suppen schmecken orientalisch scharf – viele sogar schon ganz exotisch.